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Die Story der Ape

Die Entwicklungsgeschichte der Ape
Ape (ital. Biene) ist ein Kleintransporter und ein Rollermobil des italienischen Herstellers Piaggio. Er wird seit 1947 und bis heute gebaut.
Auch in Italien war man in der Nachkriegszeit gezwungen, mit einfachen Mittel auszukommen. So wurde die Idee für die Ape geboren. Bei der Entwicklung stand die Idee zugrunde, einen Roller zu bauen, der es ermöglichte, die Vorteile eines Rollers mit der eines Lastentransporters zu verbinden. Als Voraussetzung hierfür sollten „relativ geringe Ausmaße“ und „möglichst niedrige Anschaffungskosten“ des Fahrzeuges sein. So entstand der erste Prototyp der Ape. Die Dreirad-Transporterserie kam ein Jahr nach ihrer „Schwester“, der Vespa (ital. Wespe), auf den Markt. Der Urtyp der Ape von 1947 ist eigentlich eine Vespa mit Ladefläche. Die Ape 125 wurde erstmals 1947 in Saloni ausgestellt. Der vordere Teil, ohne Fahrerhaus, ist eine gewöhnliche Vespa. Die Ape 125 hat eine Zuladung von 200 Kg und im Gegensatz zur Vespa eine 4-Gang-Schaltung.
Die Ape B mit 150 cm³ kam 1953 auf den Markt. Dieses Modell wurde mit kleinen Änderungen bis 1956 gebaut.
1956 kam die Ape C (150 cm³) auf den Markt, das erste Ape-Modell mit Kabine.
1958, Ape D, das Fahrzeug hat größere Ausmaße als seine Vorgänger. Die Kabine basiert auf der Ape C, ist jedoch vollständig geschlossen. Die Ape D hat 170 cm³.
Der Pentaro basiert 1961 auf der Ape D, besitzt aber eine höhere Tragfähigkeit. Hängerbetrieb (Sattelauflieger) ist möglich. Der Triebwagen ist mit einer Platte ausgerüstet, um den Anhänger beweglich zu verbinden.
Auch die Ape MP, die 1966 vorgestellt wurde, besitzt noch Elemente der Ape D, insbesondere die Kabine. Ansonsten ist sie aber grundlegend überarbeitet. Ihr Hubraum beträgt 190 cm³, sie kann 500 kg transportieren. Die Ape MP besitzt 10“ Räder. Der Kasten hat die Masse 1.500 x 1.750 bzw. 1.500 x 2.000 mm. Die Ape MP wurde in mehreren Versionen hergestellt.
Die Ape MVP (1968) basiert auf der Ape MP mit einem Traggewicht von 600 Kg.
Die Ape 50 ist 1969 die erste Serie der Ape, die in die Kategorie Motorräder / Mopeds fällt. Sie wurde gebaut, um im Bereich des leichten Transports von Gegenständen den Erfolg der Vespa 50 auf dem Gebiet der Zweiräder zu wiederholen. Die Kabine der ersten Ape 50 hatte keine Türen. Die Ape 50 konnte 200 Kg transportieren.
Auf dieser Basis wurde ab 1970 die zweizylindrige Ape 125 gebaut. Diese hatte nun wieder Türen im Führerhaus.
1971 wird der Ape Car vorgestellt, ausgestattet mit einer größeren und komfortableren Kabine bei 220 cm³ und 600 Kg Traglast.
1973, Ape P 601. Die letzte Entwicklung der Ape MP konnte insgesamt 7 Personen transportieren, 2 vorne, 4 hinten.
1982 entwickelte Piaggio ein völlig neues Fahrzeug mit einem 220 cm³ und einer Tragkraft von 700 Kilogramm und 12” Rädern, die Ape TM.
1984 kam die Ape Car Diesel mit einem Einzylinder 4-Takt-Dieselmotor, 422 cm³ und 12” Rädern auf den Markt. Nutzlast war ebenso 700 Kilogramm.
1986 wurde die bisher größte Ape vorgestellt: die Ape Car Max. Sie ist in den Ladeausmaßen 1.500 x 2.200 mm groß und trägt 900 Kilogramm.
1990 entsteht die Ape Poker, die erste Ape mit 4 Rädern bei 422 cm³ und 835 Kilogramm Traglast.
Piaggio bringt 1991 ein neues Modell der Ape 50 auf den Markt mit 49,8 cm³ und 205 Kg Traglast. Die Ape gibt es in den Versionen Pianale, Furgone und Pianale corto.
1994 brachte Piaggio ein Kuriosum auf den Markt, die Ape 50 Cross Country. Die 25 km/h schnelle Maschine verfügt über Überrollbügel, Allwetterreifen, Stoßbügel und Radio.
Ape TM 703 Benzinmotor, Einzylinder 2-Takt, 218 cm³, 7kW bei 4.500 U/min, 4 Gang + Rückwärtsgang
Ape TM 703 Dieselmotor, 422 cm³,  4-Takt-Diesel mit indirekter Einspritzung,  8.5 kW bei 4.300 U/min, 4 Gänge + Rückwärtsgang  (Modell mit Lenkstange), 5 Gänge + Rückwärtsgang  (Modell mit Steuerrad).
Weiterhin entstanden 1996 die Ape 50 Europa und 1998 die Ape Restling.